KPD Landesorganisation Sachsen-Anhalt

 Aus der Partei:.


Protokoll über den 29. Parteitag der KPD     NEU



                  
                                    


Rede des Vorsitzenden der KPD T. Schöwitz am 5.10.2014 in Leipzig   

Radio Sputnik   


Inhalte:                                               Nichts als die Wahrheit (Video)

Schlußwort des Parteivorsitzenden auf dem 28. Parteitag der KPD   

Stellungnahme des Sprechers des Außenministerium der DVRK  

 Aktivitäten der Partei in Zeitz  

Standpunkt der KPD zum Thema Rente  

Erklärung des ZK der KPD zum 80. Jahrestag der Errichtung der faschistischen Diktatur in Deutschland   

Appell gegen Krieg 

Nachdenken über die Diktatur des Proletariats 

BROSCHÜRE ÜBER DAS BUNDESWEITE TREFFEN VON KOMMUNISTEN,SOZIALISTEN UND ANDEREN LINKEN KRÄFTEN, DIE SICH ZUM MARXISMUS-LENINISMUS BEKENNEN AM 9. JUNI 2012 IN BERLIN 

Erklärung des ZK der KPD zum 95. Jahrestag Der Oktoberrevolution 

Gemeinsame Mitteilung über die Leipziger Beratung von Kommunisten, Sozialisten und anderen linken Kräften 2012 

Aktionseinheit- das Gebot in dieser Zeit

Brüder in eins nun die Hände

Festveranstaltung aus Anlass der Vereinigung von KPD u.SPD zur SED

Erklärung des ZK der KPD zum 70. Jahrestag des Überfalls auf die UdSSR

Dank- und Grußschreiben von Genossin Margot Honecker aus Anlass der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der KPD 

Erklärung des ZK der KPD zur Aktion des Arbeitskreises VVN-BDA Berlin 

Brief von Margot Honecker an den Vorsitzenden der KPD

Lieber Genosse Dieter Rolle,
herzlichen Dank für Eure Grüße und noch einen Glückwunsch zum guten Verlauf Eures 26. Parteitages und zu Deiner Wahl als Vorsitzender der Partei.
In der „Roten Fahne“ habe ich die Berichte über Euren Parteitag lesen können, denn seit der Wiedergründung der KPD verfolge ich ihr Wirken mit Sympathie und Hochachtung. War es doch damals wie heute nicht leicht und gar nicht selbstverständlich, sich rückhaltslos zu Marx, Engels und Lenin zu bekennen, und es war und ist nicht leicht - so wie die KPD es hält -, für eine kritische Analyse der Ursachen der zeitweiligen Niederlage des Sozialismus einzutreten,
sich jedoch ohne Wenn und Aber zum Sozialismus, zum ersten sozialistischen Staat in der deutschen Geschichte zu bekennen.
Die weltgeschichtlichen Veränderungen, die politische Entwicklung in Deutschland, die wir erleben, bestätigen nur die Richtigkeit und Notwendigkeit, an diesen grundlegenden Positionen festgehalten zu haben. So habt Ihr auf Eurem Parteitag mit Recht eingeschätzt: die Verletzung der elementaren Menschenrechte, die soziale Ungerechtigkeit, die Kriege und der aufkommende Faschismus - alles das hat seine Ursachen in diesem kapitalistischen Gesellschaftssystem und es ist nicht leicht, dies den Menschen bewußt zu machen, die bedrückt sind von alltäglichen Sorgen,
die der ständigen Meinungsmanipulation ausgesetzt sind, den Lügen über den Sozialismus, dem anwachsenden Antikommunismus, hinter dem die Herrschenden verzweifelt versuchen, die Gebrechen und Verbrechen, die der Kapitalismus hervorbringt, zu verbergen.
Sie erfordert für eine sozialistische Perspektiveeinzutreten gerade heute, sich der Verteufelung des Sozialismus, wie er war und wie er in einigen Ländern heute existiert, entgegen zu treten.
Erich hatte wohl nicht Unrecht, als er im Jahre 1991 an deutsche Kommunisten schrieb: Es ist sicher schwer, sich freizumachen von der Verteufelung des Sozialismus, ... den verhängnisvollen Folgen, dieser Verunglimpfungen in den Köpfen der Menschen. (...) Aber wird es hier richtig sein, auszuweichen, zu schweigen? (...) Der Sozialismus war mit allen seinen Fehlern und Schwächen eine real existierende antikapitalistische Gesellschaft, sie hat, ob man ihr das zugestehen will oder nicht, die elementaren entscheidenden Menschenrechte, für die wir Kommunisten eintreten, real im Leben verwirklicht.
Und weiter schrieb er: „Ich stehe auf dem Standpunkt, so wie sich die Dinge entwickelt haben und wie sie sich vor allem entwickeln werden, man muß Schluß machen mit der pauschalen Einschätzung und Verurteilung des Sozialismus, wie er nun einmal war. Wie sonst sollen die Menschen in Ost und West wieder Vertrauen finden zu unseren Idealen, zu einer Partei, die als ihr Ziel erklärt: gegen den Kapitalismus gibt
es nur eine sozialistische Alternative.“ Mir scheint dies 1991 Geschriebene noch heute aktuell.
Ihr habt auf Eurem Parteitag die Notwendigkeit begründet, eine breite Front für die Veränderung der derzeitigen politischen Verhältnisse zu schaffen und erneut die Notwendigkeit unterstrichen, daß es an der Zeit ist, die Einheit der Kommunisten zu schmieden. Ich erinnere mich gut daran, daß die KPD gleich nach ihrer Gründung vor 20 Jahren erste Schritte in Richtung
Einheit der Kommunisten ging. Ihr habt diesen Kurs über alle nicht ausbleibenden Meinungsverschiedenheiten hinweg - auch innerer - beharrlich verfolgt. Eure für den 17. April geplante Konferenz für Aktionseinheit aller linken Kräfte wird sicher dem Kampf für Aktionseinheit und Bündnispolitik neue Impulse verleihen und darüber hinaus Ansporn sein, weiter beharrlich die so notwendige Einheit der Kommunisten zu schmieden, um schließlich vereint in einer marxistischen Kommunistischen Partei für Frieden und Sozialismus, für die gerechte Sache unseres Volkes erfolgreich kämpfen zu
können.Ich wünsche Dir, ich wünsche Euch für Eure mühevolle Arbeit viel Kraft und der Konferenz ein gutes Gelingen.

Mit kommunistischem Gruß
Margot Honecker
P. S. Dank für die Broschüre